Arbeitsunfälle vermeiden!

Der Kollege fährt mit dem Hubwagen Paletten von A nach B. Weil es Sommer ist, hat er heute seine trendigen Flip Flops anstatt seiner Sicherheitsschuhe an. Er ist einen Moment unkonzentriert und fährt sich mit dem Hubwagen über den Fuß. Schon ist es passiert...

Die Zahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle ist 2019 gegenüber 2018 um 0,4 Prozent auf 873.971 gesunken. Das zeigen die Arbeitsunfallzahlen, die „Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung“ (DGUV) im Mai veröffentlicht hat.

Sind manche Branchen einfach gefährlich?

Wer verletzt sich öfter, Frauen oder Männer? Das Unfallrisiko ist stark von der Branche abhängig. Die meisten Unfälle passieren derzeit in der Bauwirtschaft, gefolgt von den Branchen „Holz und Metall“ sowie „Transport und Verkehrswirtschaft“. Das sind alles Branchen, in denen auch heutzutage noch mehr Männer als Frauen arbeiten. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass 80 Prozent der Arbeitsunfälle Männern passieren. Als am sichersten gelten die Verwaltung und soziale Berufe. Vergleichsweise wenige Unfälle passieren in der „Rohstoff- und chemischen Industrie“. Dieser Bereich galt Anfang der 1990er noch als „gefährlich“, doch neue Maßnahmen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz haben hier die Arbeitsbedingungen deutlich verbessert. Das zeigt: Keine Branche ist grundsätzlich gefährlich.

 

Arbeitsschutzmaßnahmen im Überblick!

Das Arbeitsschutzgesetz soll diese Unfälle verhindern. Wir erklären Ihnen, welche Schutzmaßnahmen Ihr Arbeitgeber treffen muss und was Sie dabei beachten sollten. Am häufigsten entstehen die Gefahren eines Arbeitsunfalls aufgrund menschlichen Versagens. Dazu führen unter anderem das bewusste Fehlverhalten, die mangelnde Erfahrung und die fehlende Aufmerksamkeit durch überschätzte Routine. Ein Arbeitsunfall ist nicht nur gefährlich für Sie als Mitarbeiter, sondern verursacht Kosten für den Betrieb. Das beginnt mit dem Ausfall des Betroffenen und reicht unter Umständen bis hin zu Schadensersatzforderungen. Schließlich hat Ihr Arbeitgeber eine Fürsorgepflicht gegenüber seinen Angestellten. Dazu gehört auch der Arbeitsschutz, der verschiedene Formen annehmen kann:

Individueller Arbeitsschutz: Darunter fällt etwa Sicherheitskleidung für Angestellte, die der Arbeitgeber bereitstellen muss.

Betrieblicher Arbeitsschutz: Das Unternehmen sorgt dafür, dass seine Beschäftigten in einer möglichst sicheren Arbeitsumgebung agieren.

Mitarbeiterschulungen: Der Arbeitgeber weist seine Angestellten in regelmäßigen Schulungen auf die Risiken ihrer Tätigkeit hin.

 

Ihre Pflichten um Arbeitsunfälle zu vermeiden!

Wenn der Arbeitgeber mögliche Gefahrenquellen erkannt hat, muss er entsprechende Schutzmaßnahmen ergreifen, um Sie und Ihre Kollegen zu schützen. Dazu zählt beispielsweise die Bereitstellung der persönlichen Schutzausrüstung wie Sicherheitsschuhe, Atemschutz oder ein Schutzhelm.  Laut Arbeitsschutzgesetz sind Arbeitnehmer dazu verpflichtet, diese Schutzkleidung auch zu tragen. Kommt der Arbeitnehmer dieser Aufforderung nicht nach, muss mit einer Abmahnung gerechnet werden. Im Gesetz steht auch, dass Maschinen, Geräte und Transportmittel nur so verwendet werden dürfen, wie es vorgeschrieben ist. Mit Ihrem Bagger ein Rennen gegen einen anderen Kollegen zu fahren, ist also keine gute Idee!

 

Ihre Rechte bei Schutzmaßnahmen!

Aber auch wenn von einer alten Maschine noch keine Gefahr ausgeht, haben Sie jederzeit das Recht, beim Betriebsrat oder direkt bei Ihrem Vorgesetzten Verbesserungsvorschläge zu machen.

 

Verletzungsrisiko minimieren

Trotz allen Maßnahmen und Gesetzen gibt es immer wieder Arbeitsunfälle mit teils schweren Verletzungen. Viele Unfälle passieren, weil jemand müde oder unkonzentriert ist oder eine Situation falsch einschätzt. Um sich selbst und Ihre Kollegen nicht zu gefährden, sollten Sie bei solchen oder ähnlichen Anzeichen eine kurze Pause einlegen oder Kollegen bitten, Sie bei Ihrer Aufgabe zu unterstützen. Vorsicht ist schließlich besser als Nachsicht.

Wir wünschen Ihnen weiterhin Gesundheit und eine tolle berufliche Zukunft ohne Arbeitsunfälle.

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