Während andernorts der Alltag normal weiter läuft, herrscht in den Karnevalshochburgen Köln, Düsseldorf und Mainz der Ausnahmezustand – auch am Arbeitsplatz. Dort wird gesungen, geschunkelt und gelacht. Die Karnevalszeit hat einen unglaublich hohen Flirtfaktor. Sexy Krankenschwestern oder Matrosinnen treffen auf muskulöse Bauarbeiter oder gut aussehende Piloten. Kein Wunder, dass an Fasching einige Regeln außer Kraft gesetzt werden. Doch gerade im Büro gibt es jede Menge Gefahren, auch für die eigene Karriere.

Mit unserer Karneval Knigge kommen Sie sicher und schwungvoll durch die „närrischen Tage“

Das ist beim Karneval erlaubt!

Verkleiden
Kostüme gehören zum Karneval wie die Krawatte zum Anzug. Auch singen, schunkeln sowie Luftschlangen und Konfetti werfen sind okay. Sie sollten diese danach aber wieder aufräumen. Dennoch sollten Sie bei Ihrer Verkleidung keinerlei Anspielungen auf den Chef, Kollegen oder die Firma machen.

Krank werden
Am Aschermittwoch ist alles vorbei. Dem Immunsystem geht es da oft genauso. Das Ergebnis sind Husten, Schnupfen und Fieber. Keine Frage, es sieht doof aus, wenn Sie sich nach dem tollen Treiben sofort krank melden, Motto: Wer feiern kann, der kann auch arbeiten. Ziehen Sie sich also warm an, so können Sie auch nach dem Karneval fit wieder in die Arbeit einsteigen!

 

Das ist beim Karneval verboten!

Bützchen verteilen
Bützchen sind kleine Küsschen auf die Wange, die an Fastnacht wie Blumen verteilt werden. Aber Achtung: Gerade nach diversen Sexismus-Debatten und zahlreichen Diskussionen sollten die flotten Knutscher nur gut befreundeten Kollegen vorbehalten bleiben. Eine Gelegenheit, der schon lange angeschmachteten Kollegin einen Schmatzer zu geben, ist der Karneval nicht. Dies könnte als sexuelle Nötigung geahndet werden.

 

Krawatte abschneiden
Selbst wenn man in einer Karnevalshochburg wie Köln arbeitet, können sich Arbeitnehmerinnen nicht darauf berufen, es sei Tradition an der Weiberfastnacht Männern die Krawatte abzuschneiden. Man muss als Chef schon sehr naiv sein, um an diesem Tag mit einem teuren Schlips im Büro zu erscheinen. Ohne Einwilligung kann der Schnitt aber teuer werden. Erst recht in nicht karnevalistisch geprägten Regionen.

In Essen musste eine allzu jecke Mitarbeiterin dafür Schadenersatz zahlen.

Alkohol im Büro
In vielen Unternehmen darf zum Start des Karnevals gefeiert sowie Bier und Sekt ausgeschenkt werden. Übertreiben sollten Sie es dabei aber nicht. Solange das bunte Treiben im Büro stattfindet, gilt es juristisch als Firmenfeier. Wer dann betrunken ausfallend wird, Kollegen an die Wäsche geht oder den Chef beleidigt, muss mit arbeitsrechtlichen Konsequenzen rechnen. Wie für jede andere Firmenfeier gilt auch für die Karnevalsfeier: Alkohol wird nur dann getrunken, wenn es der Chef offiziell erlaubt hat. So oder so sollten Sie auf keinen Fall zu viel und hemmungslos Alkohol trinken, schon gar nicht während der Arbeitszeit.

Urlaub
Auch während der „Fünften Jahreszeit“ können Arbeitnehmer natürlich Urlaub beantragen. Ein Recht darauf besteht aber nicht – auch nicht für traditionelle Karnevalisten und Mitglieder des Dreigestirns. Der Chef kann zwar (un)bezahlten Sonderurlaub genehmigen, erteilt er seine Zustimmung aber nicht, gilt Fernbleiben als Arbeitsverweigerung und kann abgemahnt werden.

Allen Fastnachts-Begeisterten wünschen wir tolle Tage, eine ausgelassene Zeit sowie viel Spaß während des bunten Treibens. Bleiben Sie gesund und munter!

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