Die Körpersprache beim Vorstellungsgespräch verrät dem Personaler viele Informationen, die über das gesprochene Wort hinausgehen. Erfahren Sie hier, wie Sie im Vorstellungsgespräch Ihre Körpersprache richtig einsetzt und was Sie vermeiden sollten.

Sind Sie strebsam, konzentriert und selbstbewusst oder eher gelangweilt, unsicher und hibbelig?

Die Dosis macht das Gift

So gibt es einige Gesten, die Personalern regelmäßig negativ auffallen und Bewerber – bei massivem Vorkommen – ins Aus katapultieren können:

  • Fehlender Blickkontakt
  • Kein Lächeln
  • Zappeln, fummeln, nesteln
  • Schlaffe Körperhaltung
  • Schlaffer Händedruck
  • Arme verschränken
  • Mit den Haaren spielen
  • Mit den Händen fuchteln

Die Betonung liegt auf „massiv“. Nur weil man mal zappelt oder verlegen mit den Haaren spielt, fällt keiner unangenehm auf. Das ist normale Nervosität.

Körpersprache richtig einsetzen

Begrüßung
Blickkontakt, Händedruck und Körperhaltung – bereits die Begrüßung entscheidet neben dem Erscheinungsbild über den ersten Eindruck, den sich der Personaler vom Bewerber macht. Schauen Sie Ihrem Gesprächspartner beim Händeschütteln in die Augen und lächeln Sie dabei. Das symbolisiert Selbstsicherheit und Freude über das Kennenlernen.

Körperhaltung
In den meisten Fällen findet ein Vorstellungsgespräch im Sitzen statt. Und auch hier entscheidet die Körperhaltung über die Wahrnehmung durch den Gesprächspartner: Nutzen Sie die gesamte Sitzfläche und nehmen Sie eine offene Körperhaltung ein.

Ein eingeknickter Oberkörper wirkt sich negativ auf die Kraft der eigenen Stimme aus. Wer hingegen kerzengerade auf der Stuhlkante sitzt, wirkt unsicher und angespannt. Bitte sich nie im Stuhl lümmeln, die Arme verschränken und Beine lässig übereinander schlagen oder nervös damit wippen.

Gestik
Gesten unterstreichen das Gesagte – dabei sollten die Hände auf natürliche Art beim Sprechen zum Einsatz kommen. Übertriebene Gesten sollte man ebenso vermeiden wie das Verschränken der Arme.

Mimik
Die Mimik lässt die Gesprächspartner erkennen, inwiefern ihr Gegenüber hinter dem Gesagten steht. Ein offener Blick symbolisiert Aufgeschlossenheit. Ein freundliches Lächeln ist dabei der beste Eisbrecher.

Blickkontakt
Der Blickkontakt ist ein wichtiger Bestandteil der nonverbalen Kommunikation. Der Blick sollte dem Gesprächspartnern immer zugewandt sein. Wenn Sie sich mit mehreren Personen unterhalten, sehen Sie bei Ihren Antworten hauptsächlich der Person in die Augen, die eine Frage an Sie gestellt hat.

Faustregel für den gelungenen Blickkontakt: Den Blick mindestens eine Sekunde, jedoch nicht länger als drei Sekunden halten.

Verabschiedung
Die richtige Verabschiedung ist beim Vorstellungsgespräch mindestens so wichtig wie die gelungene Begrüßung und der Gesprächsverlauf. Reichen Sie erneut dem anderen die Hand, blicken Sie ihm dabei wieder in die Augen und verabschieden Sie sich mit einem Lächeln. Behalten Sie Ihre aufrechte Haltung bis zum Schluss bei. Ebenso sollten Sie den Blickkontakt bis zur finalen Verabschiedung halten. Das signalisiert volle Aufmerksamkeit und Respekt gegenüber den Gesprächspartnern.

Wie wäre es mit einem Bewerbungsgespräch bei der WFD? Dann können Sie das eben Gelesene gleich einmal ausprobieren!

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