Das Vorstellungsgespräch hinter sich gebracht, heißt es erst einmal durchatmen und abwarten, bis der potenzielle Arbeitgeber seine Entscheidung gefällt hat. Lässt die Rückmeldung nach dem Jobinterview auf sich warten, sollten Sie per Telefon oder E-Mail noch einmal Kontakt aufnehmen – aber wann ist hierfür der beste Zeitpunkt?

Am Ende des Gesprächs fragen, wie es weitergeht

Am besten fragen Sie direkt beim Vorstellungsgespräch höflich nach, wieviel Zeit der Entscheidungsprozess beanspruchen und wie lange es dauern wird, bis Sie mit einer Antwort rechnen können. Das macht es Ihrem Gesprächspartner schwer, Sie ohne Rückmeldung zappeln zu lassen. Andererseits haben Sie damit die Chance, nach Ablauf der Rückmeldefrist per E-Mail nachzuhaken.

Warten heißt aber nicht „herumsitzen und Däumchen drehen“. Vielmehr sollten Sie die Möglichkeit nutzen, um sich weitere Vorteile gegenüber Ihren Mitbewerbern zu sichern.

 

Vorstellungsgespräch Revue passieren lassen

Lassen Sie Ihre Eindrücke aus dem Vorstellungsgespräch nachwirken. Sowohl um Ihren eigenen Auftritt zu bewerten als auch den neuen Job und das Unternehmens für sich zu analysieren:

  • Verlief das Gespräch gut?
  • Welche Eindrücke könnte der Gesprächspartner von mir gewonnen haben?
  • Wurden auch meine Fragen von Unternehmensseite zufriedenstellend beantwortet?

Dankschreiben: nochmals punkten

Sind Sie zum Entschluss gekommen, dass Sie bei diesem Unternehmen arbeiten möchten, dann bedanken Sie sich innerhalb von 48 Stunden nach dem Jobinterview für den Gesprächstermin. Am besten per E-Mail – das ist unaufdringlicher als ein Telefonanruf. Diese kleine Nettigkeit ist eine wirksame Taktik, um bei Ihrem Gesprächspartner im Gedächtnis zu bleiben und Ihr Interesse nochmals zu bekunden. Damit das Dankschreiben ein voller Erfolg wird, sollten Sie ein paar Dinge beachten:

  • Schicken Sie das Schreiben ein bis zwei Tage nach dem Gespräch ab.
  • Schicken Sie das Dankschreiben an die persönliche E-Mailadresse des Gesprächspartners / des Personalers.
  • Bleiben Sie bei der Wahrheit. Erfinden Sie nichts, nur um dem Personaler zu schmeicheln.
  • Selbstbewusstsein ist gut, Zurückhaltung ist besser: Vermeiden Sie Formulierungen wie: „Ich bin mir sicher, dass wir sehr gut zusammenarbeiten werden und freue mich auf meinen ersten Arbeitstag.“
  • Fassen Sie sich kurz. Das Schreiben sollte maximal eine Seite lang sein.

 

Nachhaken ja, aber bitte freundlich

Wenn im Vorstellungsgespräch ein Entscheidungstermin vereinbart wurde und ein paar Tage nach diesem Zeitpunkt noch kein Bescheid vom Unternehmen eingetroffen ist, sollten Sie telefonisch nachfassen. Wurde kein Termin vereinbart, sollte mit dem Telefonat nicht länger als zwei Wochen gewartet werden, da dies sonst als Desinteresse des Bewerbers ausgelegt werden kann. Betonen Sie beim Anruf noch einmal deutlich Ihr Interesse an der offenen Position und fragen Sie höflich nach, wann Sie mit der Entscheidung rechnen können. Dabei ist unbedingt darauf zu achten, einen vorwurfsvollen Unterton wegen langer Wartezeit zu vermeiden. Auch darf sich Ihr Gesprächspartner nicht zu einer Entscheidung gedrängt fühlen.

Eine Absage ist kein Weltuntergang

Lassen Sie sich von einer Absage nicht demotivieren, halten Sie weiter nach Jobangeboten Ausschau. Seien Sie offen für Alternativen! Wie wäre es zum Beispiel mit einer Stelle bei der WFD?

Schauen Sie doch ganz unverbindlich in unseren Jobfinder oder setzen Sie sich mit uns direkt in Verbindung! Wir sind immer auf der Suche nach qualifizierten und motivierten Mitarbeitern.

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